Behandlung bei Malaria

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Um Malaria möglichst Effektiv zu behandeln ist ein frühzeitiger Behandlungsbeginn erforderlich. Je nach Form von Malaria wird auch eine andere Therapieform gewählt. Außerdem muss auch die schwere der Erkrankung berücksichtigt werden, ebenso ob der Patient Medikamente zur Prophylaxe eingenommen hat und ob der Erreger gegeben bestimmte Wirkstoffe resistent sein könnte.

Malaria wird in der Regel medikamentös mit sogenannten Schizontoziden behandelt, hier mehr dazu. Die Schizonthoziden wirken antiparasitär gegen die Blutformen der Malaria-Erreger. Da schon sehr lange verschiedene Medikamente gegen Malaria eingesetzt werden, sind viele Erreger bereits resistent gegen bestimmte Medikamente. Für die Therapie werden häufig zwei oder mehrere Wirkstoffe kombiniert. Es gibt diese Formen von Malaria:

  • Malaria tertiana (Erreger: Plasmodium vivax und Plasmodium ovale-Subspezies)
  • Malaria quartana (Erreger: Plasmodium malariae)
  • Knowlesi-Malaria (Erreger: Plasmodium knowlesi)

Die Therapie

Je nach Schweregrad und der davor eingenommen Mitteln zur eventuellen Prophylaxe ist die Therapie bei einer Malaria tropica und Knowlesi-Malaria unterschiedlich. Zu dem ist es noch wichtig, ob der Patient an Allergien oder einer Medikamentenunverträglichkeit leidet. Bei einer Frau ob die Frau Schwanger ist oder nicht.

Krankheitsverlauf Der Krankheitsverlauf ist davon abhängig, welche Form von Malaria genau vorliegt und in welchem Stadium sich der Patient gerade befindet. Malaria tertiana und Malaria quartana verlaufen beide in der Regel mild. Wird die Krankheit früh erkannt kommt es selten zu Folgeschäden.